Die Kokosnussinsel mit kleinem Budget
Schließt man die Augen und stellt sich das Paradies vor, ähnelt es wahrscheinlich Koh Samui: türkisfarbenes Wasser, das an zuckerweißen Sand plätschert, Palmenschatten, die über verschlafene Gassen flackern, und der Duft von Frangipani und Kokosnuss in der Luft. Doch für Rucksacktouristen stellt sich über den Wellen eine andere Frage: Kann man sich den Inseltraum erfüllen, ohne sein gesamtes Erspartes auszugeben? Lasst uns Koh Samuis sonnenverwöhnte Ecken erkunden und herausfinden, ob dieses Juwel des Golfs wirklich so budgetfreundlich ist, wie sein entspanntes Lächeln vermuten lässt.
Die Beschaffenheit des Geländes: Finden Sie Ihren Platz an der Sonne
Koh Samui ist ein Mosaik der Stimmungen. Chaweng Beach pulsiert vor Energie – Neonlichter, Motorroller, Straßenhändler, die über Reggae-Bässe hinweg rufen. Lamai ist ein ruhigerer Nachbar, immer noch lebhaft, aber mit mehr Freiraum. Weiter nördlich liegt Bophuts Fischerdorf, ein Gewirr aus Märkten und alten Holzfassaden, wo die Zeit langsamer zu vergehen scheint und das Meer stets in der Nähe rauscht.
Für Reisende mit kleinem Budget ist die Lage entscheidend. Chaweng und Lamai bieten die größte Auswahl an Hostels und günstigen Pensionen, aber man sollte auch ruhigere Ecken nicht außer Acht lassen. Maenam zum Beispiel ist eine Oase der Ruhe, wo man manchmal einen Bungalow zum Preis eines Abendessens auf Bangkoks Straßen findet.
Tipp:
Wer es ruhiger mag und bessere Schnäppchen sucht, sollte Maenam Beach ausprobieren.
Sie können auf Google Maps danach suchen, indem Sie Folgendes eingeben: Maenam Beach
Schlafen unter Palmen: Wo Sie Ihren Kopf ausruhen können
Es hat etwas Poetisches, vom Rauschen der Wellen und dem Krähen der Inselhähne geweckt zu werden, und Samuis preisgünstige Unterkünfte erfüllen genau diesen einfachen Traum. Freuen Sie sich auf Schlafsäle mit Ventilatoren, Bambusbungalows und familiengeführte Pensionen, in denen Sie so herzlich empfangen werden wie von der Mittagssonne. Die Preise liegen zwischen 300 und 600 THB pro Nacht für Schlafsäle oder einfache Zimmer – in der Hochsaison natürlich höher.
Persönliche Einblicke:
Ich habe einmal in Chaweng Garden Beach Resort, Ein Ort, der üppige Gärten mit günstigen Preisen verbindet. Es ist kein Party-Hostel, aber wenn Sie eine ruhige Atmosphäre in der Nähe des Geschehens suchen, ist es einen Besuch wert.
Wer sich von Zufällen überraschen lässt, sollte durch die Gassen schlendern und sich umhören. Viele familiengeführte Lokale sind nicht online zu finden, und ein Lächeln oder ein paar Worte Thai (“Sawasdee krub!”) können einem den Weg zu gemütlichen, ruhigen Unterkünften ebnen.
Essen wie die Einheimischen: Streetfood, Märkte und überraschende Entdeckungen
Hier ein Geheimtipp: Die besten Gerichte auf Koh Samui braucht man selten eine Tischdecke oder eine Reservierung. Schlendern Sie über die Nachtmärkte – die Bophut Fisherman's Village Walking Street und der Lamai Night Market sind besonders beliebt – und lassen Sie sich von Ihren Sinnen leiten. Zischende Spieße, duftende Schüsseln mit Khao Soi und Kokosnusseis in der eigenen Schale – das sind die Aromen der Insel, und oft für weniger als 60 THB pro Gericht.
Unbedingt besuchen:
Fußgängerzone im Fischerdorf Bophut (Freitagabende)
Sie können auf Google Maps danach suchen, indem Sie Folgendes eingeben: Fisherman's Village Walking Street
Wer Lust auf etwas Süßes hat, sollte nach Roti-Ständen Ausschau halten. Dem Verkäufer dabei zuzusehen, wie er den Teig schlägt, wirbelt und brutzeln lässt, ist fast so befriedigend wie das knusprig-klebrige Ergebnis selbst.
Fortbewegung: Roller, Songthaews und die Kunst des Umherstreifens
Auf Koh Samui ist die Straße gleichermaßen Einladung und Abenteuer. Ein Roller ist die beliebteste (und günstigste) Art, die Insel zu erkunden; die Tagespreise beginnen bei etwa 150 THB. Vergessen Sie nur nicht Ihren Helm und ein paar Warnhinweise – die Straßen auf Koh Samui können so unberechenbar sein wie ein Sommergewitter.
Wenn Ihnen Roller nicht zusagen, steigen Sie in ein Songthaew, die offenen Sammeltaxis, die die Insel umrunden. Der Fahrpreis ist verhandelbar, aber eine typische Fahrt zwischen den Stränden kostet 50–100 Baht. Es hat etwas Poetisches, mit sonnenverbrannten Fremden auf einer Bank zu sitzen, den Wind im Haar zu spüren und die Insel wie eine lebendige Postkarte vorbeiziehen zu sehen.
Kostenlose und einfache Freuden: Natur, Tempel und stille Momente
Einige der schönsten Erlebnisse auf Samui sind kostenlos. Stehen Sie früh auf und beobachten Sie, wie die Sonne den Chaweng Beach in goldenes Licht taucht, oder wandern Sie durch die rauschenden Palmen zum Geheimen Buddha-Garten, wo moosbewachsene Statuen aus dem Dschungel hervorlugen.
Tempeltipp:
Besuchen Sie Wat Plai Laem, einen lebhaften Tempelkomplex mit schimmernden Teichen und einer hoch aufragenden Guanyin-Statue.
Sie können auf Google Maps danach suchen, indem Sie Folgendes eingeben: Wat Plai Laem
Angemessene Kleidung und ein freundliches Wesen sind Ihre Eintrittskarten; Stille, Vogelgesang und Weihrauch tun ihr Übriges.
Die Feinheiten: Budgetplanung, Verhandeln und achtsames Reisen
Koh Samui ist nicht mehr so günstig wie früher – Resorts und teure Attraktionen haben sich breitgemacht. Doch mit etwas Einfallsreichtum kann man auch mit kleinem Budget gut reisen. Essen Sie lokal, übernachten Sie einfach und behandeln Sie die Insel mit Respekt. Genießen Sie die ruhigen Tage und die kleinen Gespräche, und Sie werden feststellen, dass Samuis größter Luxus sein gemächlicher Rhythmus ist.
Zum Schluss noch ein Gedanke: Manchmal geht es im Paradies weniger darum, wo man ist, sondern vielmehr darum, wie achtsam man es erlebt. Auf Koh Samui sind die schönsten Erinnerungen oft jene, die man zwischen den Zeilen einer Landkarte sammelt, im Lachen neuer Freunde oder in der Stille eines Palmenhains in der Abenddämmerung.
Warst du schon mal mit dem Rucksack auf Koh Samui oder planst du deine erste Reise? Teile deine schönsten Erlebnisse und Geschichten in den Kommentaren unten!
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