Die besten günstigen Hotels in Koh Samui unter 1750 Baht/Nacht

Die besten erschwinglichen Hotels in Koh Samui unter 1750 Pesos/Nacht: Ein hilfreicher Leitfaden für den cleveren Reisenden

Morgens herrscht auf Koh Samui eine ganz besondere Stille – eine sanfte Stille, nicht die sterile Stille einer Flughafenlounge, sondern eine, die ein leises Abenteuer verheißt. Sie vermischt sich mit dem Duft von Frangipani und frischem Meersalz, und in solchen Momenten, während man auf einer sonnenbeschienenen Terrasse einen schwachen, aber ehrlich gebrühten Thai-Kaffee trinkt, wird einem bewusst, dass das Paradies nicht zwangsläufig teuer sein muss.

Ich verrate euch ein Geheimnis: Koh Samui, Thailands smaragdgrüne Insel, die bei Hochzeitsreisenden und Backpackern gleichermaßen beliebt ist, bietet eine Fülle an erschwinglichen Hotels, in denen ihr nicht euer ganzes Geld für eine Nacht ausgeben müsst. Im Folgenden stelle ich euch einige zuverlässige und charmante Unterkünfte vor – jede unter 1750 Baht pro Nacht und jede eine Einladung, den alltäglichen Zauber der Insel zu erleben.


Die Insel im Überblick: Wo Charme auf Ruhe trifft

Bevor wir uns den Unterkünften widmen, noch ein paar Worte zur Orientierung. Koh Samui ist eine kompakte Insel, deren Charakter sich jedoch von Küste zu Küste deutlich verändert. Der Norden – mit Orten wie Bophut und Maenam – besticht durch rustikale Ruhe, während der Osten – mit Chaweng und Lamai – ein lebhaftes Nachtleben bietet. Im Westen locken Lipa Noi und Taling Ngam mit Sonnenuntergängen, die selbst den abgebrühtesten Poeten zum Notizbuch greifen lassen.


1. Samui Zenity Hotel: Ruhe und Frieden am Meer

Das Samui Zenity Hotel liegt eingebettet in Maenam, einem ruhigeren Viertel, das besonders bei Genießern beliebt ist, die entspannte Morgenstunden schätzen. Es ist ein schlichtes Hotel – keine Infinity-Pools oder Marmorfoyers –, aber was ihm an Prunk fehlt, macht es durch Charme und einen einladenden Salzwasserpool wett. Die Zimmer sind sauber, hell und für den Preis überraschend geräumig.

Warum ich es liebe: Der Besitzer, ein französischer Zugezogener mit einer Vorliebe für die lokale Geschichte, kennt unzählige versteckte Nudelstände und übersehene Tempel. Mit etwas Glück weist er Sie auf die Maenam Walking Street hin, einen wöchentlichen Nachtmarkt, wo der gegrillte Tintenfisch genauso frisch ist wie der Klatsch.

Hilfreicher Tipp: Suchen Sie auf Google Maps nach “Samui Zenity Hotel”. Der Strand von Maenam mit seinem goldenen Sand und den sanften Wellen ist in fünfzehn Minuten zu Fuß erreichbar – ideal für einen besinnlichen Spaziergang in der Abenddämmerung.


2. Chaweng Park Place: Frieden im Puls

Chaweng Beach ist bekannt für sein lebhaftes Treiben mit zahlreichen Restaurants, Bars und gelegentlichen Feuerkünstlern. Doch am ruhigeren Rand des Strandes bietet das Chaweng Park Place eine überraschend friedliche Oase. Die Zimmer sind einfach, aber liebevoll eingerichtet und verfügen über kleine Balkone, auf denen man die Brise des nahegelegenen Sees genießen kann.

Insider-Hinweis: Trotz seiner Nähe zum Nachtleben von Chaweng wirkt das Hotel abgeschieden – perfekt für alle, die einen kurzen Blick ins bunte Treiben werfen und sich dann in Ruhe und mit einem guten Buch zurückziehen möchten.

So finden Sie es: Suchen Sie auf Google Maps nach “Chaweng Park Place”. Für einen Abend mit traditioneller thailändischer Küche empfiehlt sich das “Phensiri Thai Bistro Chaweng”, eine Institution vor Ort, wo das grüne Curry sowohl feurig als auch duftend ist.


3. Ampha Place Hotel: Strandurlaub zum kleinen Preis

Nur fünf Gehminuten vom ruhigen Strand von Mae Nam entfernt liegt das Ampha Place Hotel, das von einer sympathischen schweizerisch-thailändischen Familie geführt wird. Die Zimmer sind schlicht eingerichtet, der Pool liegt im Schatten tropischer Pflanzen, und man spürt förmlich, wie weit weg vom Trubel der Stadt man sich befindet.

Persönliche Note: Die Besitzer helfen Ihnen gerne beim Mieten eines Rollers oder weisen Ihnen den Weg zum besten Ort für Klebreis und Mangos. Mae Nam selbst ist ein bunter Mix aus kleinen Bäckereien, Yogastudios und Straßencafés – vielleicht weniger instagramtauglich, aber gerade deshalb umso authentischer.

Anwendung: Suchen Sie auf Google Maps nach “Ampha Place Hotel”. Um das lokale Flair zu erleben, besuchen Sie den nur eine kurze Fahrt entfernten “Mae Nam Morning Market”. Hier mischen sich Mönche, die Almosen sammeln, unter Händler, die alles von Kokosnusspfannkuchen bis zu Räucherstäbchen anbieten.


4. Samui Beach Resort: Entspannt in Lamai

Nur einen Katzensprung vom pulsierenden Zentrum des Lamai Beach entfernt, ist das Samui Beach Resort ein budgetfreundliches Juwel mit direktem Strandzugang. Die Zimmer sind einfach, aber komfortabel – einige bieten mit etwas Glück sogar einen teilweisen Meerblick. Es gibt einen kleinen Pool, aber die eigentliche Attraktion ist der Strand selbst: puderfeiner Sand, der in der frühen Morgensonne zu leuchten scheint.

Historischer Hinweis: In Lamai befindet sich das Wat Lamai Folklore Museum – eine unterschätzte Fundgrube lokaler Geschichte und kurioser Artefakte. Es ist nur zehn Gehminuten vom Hotel entfernt und definitiv einen Besuch wert, wenn Sie sich für die Vergangenheit der Insel interessieren.

Seinen Weg finden: Suchen Sie auf Google Maps nach “Samui Beach Resort”. Um das lokale Leben kennenzulernen, besuchen Sie die nahegelegene “Lamai Night Plaza” – ein buntes Treiben mit vielen Geräuschen und dem allgegenwärtigen Duft von brutzelnden Meeresfrüchten.


5. The Mud: Öko-Chic an der Westküste

Wir dehnen die Regeln ein wenig – das Mud kostet in der Nebensaison etwa 1750 Baht pro Nacht und bietet etwas Besonderes: eine Ansammlung von Lehmziegelbungalows am ruhigen, beschaulichen Ufer der Phang-Ka-Bucht. Es ist teils Öko-Resort, teils Künstlertraum, mit Außenduschen und Hängematten, die dazu einladen, das Zeitgefühl zu hinterfragen.

Anekdotische Randbemerkung: Eines Abends beobachtete ich einen Fischer, wie er im Sonnenuntergang seine Netze flickte; seine Silhouette zeichnete sich deutlich vom glitzernden Wasser ab. Er bot mir an, von seinem Fang zu kosten – gegrillt über Treibholz, nur mit Limette und Lachen gewürzt. Es war, ganz unaufdringlich, das beste Essen, das ich je auf der Insel gegessen habe.

Suchtipp: Suchen Sie auf Google Maps nach “The Mud Koh Samui”. Wenn Sie die lokale Kultur erkunden möchten, besuchen Sie die nahegelegene “Laem Sor Pagode” – einen goldfarbenen Tempel, der scheinbar am Meeresrand schwebt.


Schlussgedanken: Reise leicht, lebe reich.

Es liegt eine besondere Freude darin zu entdecken, dass Luxus nicht in der Anzahl der Nähte oder Marmorbädern zu finden ist, sondern in einem Bad im Sonnenaufgang, einer Schüssel frisch zubereiteter Tom Yum oder dem herzlichen Lachen eines Gastgebers, der einen wie ein Familienmitglied behandelt. Auf Koh Samui sind die schönsten Erinnerungen – wie die besten Hotels – selten mit einem hohen Preis verbunden.

Packen Sie also leicht, bringen Sie Neugier mit und genießen Sie die kleinen, sonnenbeschienenen Wunder der Insel. Vielleicht stellen Sie, wie ich, fest, dass die schönsten Erlebnisse kaum mehr kosten als Aufmerksamkeit und ein offenes Herz.

Gute Reise – und möge dein Kaffee immer heiß, deine Bettwäsche kühl und deine Abenteuer voller glücklicher Zufälle sein.


Falls Sie eine Wegbeschreibung oder lokale Empfehlungen benötigen, suchen Sie einfach auf Google Maps nach dem Hotel- oder Ortsnamen und lassen Sie sich von dort aus auf Ihre Reise ein.

Vilhelms Kalnins

Vilhelms Kalnins

Leitender Redakteur für Kultur und Kulturerbe

Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung im Reisejournalismus und einer lebenslangen Leidenschaft für das Entdecken weniger bekannter Geschichten bringt Vilhelms Kalnins eine erfahrene Perspektive in Samui Love ein. Er hat in mehreren Ländern gelebt und ist viel durch Südostasien gereist. Er versteht es, Kulturgeschichte mit praktischen Reiseerkenntnissen zu verknüpfen. Vilhelms ist bekannt für seine sorgfältige Recherche, seine herzliche Art zu erzählen und sein Talent, mit Einheimischen in Kontakt zu treten und so verborgene Schätze zu entdecken. Er legt Wert auf Authentizität, ist stets neugierig und betreut gerne jüngere Autoren in der Kunst des immersiven Reisejournalismus.

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