Das Fischerdorf Bophut auf Koh Samui: Eine sanfte Reise durch Zeit und Gezeiten
In den frühen Morgenstunden herrscht eine besondere Stille über dem Fischerdorf Bophut – bevor die Läden ihre Holzläden öffnen, bevor die Marktstände die alte Straße säumen, bevor die Sonne der Insel ihren Höhepunkt erreicht hat. Die Luft ist erfüllt vom Duft von Salz und Zitronengras, vermischt mit dem fernen Zischen von Öl aus einer Küche. Lässt man sich von den engen Gassen treiben, so ist Bophut weniger ein Ort, den man besucht, als vielmehr ein Ort, der einen still willkommen heißt, als wäre man ein alter Freund, der nach Hause zurückkehrt.
Ein Dorf mit Geschichten in seinen Mauern
Das Fischerdorf Bophut ist eine der charmantesten Enklaven Koh Samuis, eine Oase der Nostalgie an der Nordküste der Insel. Einst ein geschäftiger Hafen für chinesische und malaiische Fischer, beherbergen die hölzernen Ladenhäuser heute Boutiquen, Fischrestaurants und gemütliche Cafés. Doch der Geist des alten Dorfes ist noch immer spürbar – in den verblassten Schildern über der Tür eines Schneiders oder im leisen Knarren eines vorbeifahrenden Fahrrads.
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Dorfbummel: Was es zu sehen gibt
Der Freitagnachtmarkt
Wer das Glück hat, freitags hier zu sein, erlebt, wie sich das Dorf in ein Laternenfest verwandelt. Der Bophut Fisherman's Village Walking Street Market erstreckt sich entlang der schmalen Hauptstraße und ist übervoll mit Ständen, an denen brutzelnde Satay-Spieße, Mango-Klebreis, handgeschnitzte Seifen und flatternde Sarongs angeboten werden. Lachen und Feilschen liegen in der Luft, untermalt vom Klang von Live-Musik, die von improvisierten Bühnen herüberweht.
Tipp: Kommen Sie kurz vor Sonnenuntergang, um das goldene Licht zu erleben, das vom Golf von Thailand reflektiert wird, und bringen Sie etwas Kleingeld für Straßenimbisse mit – Sie werden von allem etwas probieren wollen.
Der alte Holzsteg
Im Herzen des Dorfes erstreckt sich der alte Holzsteg, dessen Planken von den Gezeiten der Jahrzehnte gezeichnet sind. Einheimische werfen ihre Angeln ins Meer, und Kinder jagen sich zwischen den Pfosten. Geht man bis zum Ende, hat man einen herrlichen Blick zurück auf das Dorf; das Gewirr aus Dächern und Palmen wirkt im sanften Abendlicht besonders schön.
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Die nahegelegenen Tempel
Nur einen kurzen Spaziergang vom Dorf entfernt finden Sie Wat Plai Laem und der berühmte Großer Buddha-Tempel (Wat Phra Yai). Beide Orte sind einen Besuch wert – wegen ihrer farbenfrohen Wandmalereien, der beschaulichen Statuen und der stillen Ruhe, die einen überkommt, sobald man die Schuhe auszieht und eintritt.
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– Wat Plai Laem
– Großer Buddha-Tempel (Wat Phra Yai)
Wo man essen (und verweilen) kann
Das Hut Café
Fragt man Einheimische nach ihrem Lieblingsfrühstückslokal, wird man höchstwahrscheinlich dorthin verwiesen. Das Hut Café. Es ist ein winziges Lokal mit zusammengewürfelten Stühlen und einer Kreidetafel als Speisekarte. Ihr thailändisches Omelett ist fluffig und duftend – am besten genießt man es mit einem Eiskaffee, während man beobachtet, wie das Dorf langsam zum Leben erwacht.
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Coco Tams
Für einen unvergesslichen Sonnenuntergang versenken Sie Ihre Zehen im Sand bei Coco Tams. Diese Strandbar ist komplett unter freiem Himmel, mit Kissen und wiegenden Palmen. Bestellen Sie einen Kokos-Mojito und gegrillte Meeresfrüchte und genießen Sie nach Einbruch der Dunkelheit die Feuershow. Hier herrscht eine ganz besondere Magie, wenn die Nacht sanft ist und die Laternen leuchten.
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Sanfte Betrachtungen: Die Kunst des langsamen Reisens
Was ich an Bophuts Fischerdorf am meisten liebe, ist nicht nur die Schönheit, sondern die gemächliche Atmosphäre. Man hat Zeit, den Fischern beim Flicken ihrer Netze zuzusehen, in Ruhe Seidentücher zu betrachten und mit den Ladenbesitzern, deren Familien seit Generationen hier leben, Geschichten auszutauschen. Wenn man es zulässt, lehrt einen das Dorf, langsamer zu gehen und den Augenblick zu genießen – sei es der würzige Geschmack von Papayasalat auf der Zunge oder das Lachen spielender Kinder in den Wellen.
Praktische Tipps
- Anreise: Bophut liegt etwa 15 Autominuten vom internationalen Flughafen Samui entfernt. Taxis und Songthaews (Sammeltaxis) sind leicht zu finden, aber ich empfehle, einen Roller zu mieten, wenn Sie sich damit wohlfühlen – es ist die flexibelste Art, die Insel zu erkunden.
- Kleiderordnung: Angemessene Kleidung wird geschätzt, insbesondere beim Besuch von Tempeln. Bringen Sie einen Schal oder ein leichtes Überwurf mit.
- Timing: Die frühen Morgenstunden und die späten Nachmittagsstunden sind die schönsten – kühler, ruhiger und in goldenes Licht getaucht.
- Bargeld ist König: Während einige Läden Kartenzahlung akzeptieren, bevorzugen viele kleinere Händler auf dem Markt Bargeld.
Lebt wohl, vorerst
Wenn der Abend hereinbricht und die Laternen erstrahlen, wirkt das Fischerdorf Bophut weniger wie ein Touristenort, sondern vielmehr wie die Seele Koh Samuis – ein Ort, an dem jede Meeresbrise Geschichten erzählt. Kommen Sie mit offenem Herzen, neugierigen Sinnen und der Bereitschaft zu verweilen. Vielleicht kehren Sie immer wieder an diesen stillen Ort zurück, wo die Zeit wie die Gezeiten dahinfließt.
Bis zum nächsten Mal, mögen eure Reisen angenehm und eure Erinnerungen süß sein.
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