Geheime Orte auf Samui, die Sie nicht bei Google finden werden.

Samui – Geheime Orte, die Sie nicht bei Google finden: Ein inspirierender Reiseführer zu den verborgenen Ecken der Insel

Wer schon einmal an den warmen, honigfarbenen Stränden von Koh Samui gelandet ist, weiß, dass die Insel einem nur das zeigt, wofür man bereit ist. Die meisten Besucher kommen wegen des türkisfarbenen Chaweng Beach, der lebhaften Nachtmärkte oder des berühmten Großen Buddha. Doch abseits der ausgetretenen Touristenpfade verbirgt Samui still verborgene Gärten, sanfte Strände und bescheidene Schreine – bereit für all jene, die mit offenem Herzen wandern.

Im Folgenden möchte ich Ihnen einige etwas versteckte Orte und kleine Freuden vorstellen, die mir wie das Nachglühen eines thailändischen Sonnenuntergangs in Erinnerung geblieben sind. Vielleicht entdecken Sie ja auch Ihr eigenes kleines Wunder darunter.


Der stille Sand: Ban Tai Strand

An meinem ersten Morgen auf Samui wanderte ich gen Norden, weg vom Trubel von Lamai und Chaweng. Dort, jenseits der Bambushaine und der verschlafenen Fischerboote, stieß ich auf den Ban Tai Beach – einen fast verborgenen, weißen Sandstrand mit flachem, glasklarem Wasser. Hier hört man nur das sanfte Rauschen der Gezeiten und den fernen Ruf eines Beos.

Einheimische Familien versammeln sich in der Abenddämmerung und packen Klebreis und gegrillten Fisch im Schatten der Kokospalmen aus. Eines Abends gesellte ich mich zu ihnen, schenkte ihnen ein schüchternes Lächeln und teilte ein Stück süße Mango. Es gibt keine Bars, keine Jetski-Verkäufer – nur das Meer, die Brise und das Gefühl, in eine ruhigere Zeit eingetaucht zu sein.

Sie können den Strand auf Google Maps finden, indem Sie „Ban Tai Beach“ eingeben.

Tipp: Bringen Sie Ihre eigenen Snacks und Getränke mit und verweilen Sie bis zum Sonnenuntergang – der Horizont hier ist wie ein Aquarell in Bewegung.


Der Wald im Inneren: Geheimer Buddha-Garten (Zaubergarten)

Hoch oben in den nebelverhangenen Hügeln der Insel, wo der Duft von Regen und wildem Ingwer in der Luft liegt, befindet sich ein Ort, der Geschichte und Fantasie gleichermaßen vereint. Der Geheime Buddha-Garten – auch Zaubergarten genannt – war das Lebenswerk des einheimischen Durianbauern Khun Nim, der hier in seinen letzten Lebensjahren mit dem Bildhauen von Statuen begann.

Auf moosbewachsenen Pfaden entdeckt man steinerne Tiere, Fabelwesen und friedvolle Buddha-Statuen, die unter Banyanbäumen ruhen. Der Garten scheint in der Zeit stehen geblieben zu sein: ein stiller Zufluchtsort, wo Sonnenlicht durch die Blätter fällt und die Welt ein wenig ruhiger wird.

Sie können es auf Google Maps finden, indem Sie „Secret Buddha Garden“ eingeben.

Tipp: Die Straße hinauf ist steil und kurvenreich – Rollerfahren ist nur etwas für Geübte! Überlegen Sie sich, einen ortskundigen Fahrer zu engagieren oder an einer Jeep-Tour teilzunehmen. Lassen Sie sich Zeit; genießen Sie die Ruhe in vollen Zügen.


Ein Schrein für den Alltag: Wat Rattanakosin (Aussichtstempel)

Während die meisten Besucher zum Wat Plai Laem oder zum Großen Buddha strömen, fand ich im Wat Rattanakosin eine sanftere Art von Staunen. Hoch oben auf einem Hügel gelegen, bietet dieser bescheidene Tempel nicht nur einen weiten Blick über die südliche Küste der Insel, sondern auch einen Ort der Stille und Besinnung.

Mönche pflegen die Gärten mit geduldigen Händen, und der Duft von Frangipani liegt in der Luft. Bei meinem letzten Besuch bot mir ein älterer Mönch eine Tasse süßen Milchtee an, und wir betrachteten gemeinsam in andächtiger Stille die Welt.

Sie können es auf Google Maps finden, indem Sie Folgendes eingeben: Wat Rattanakosin.

Tipp: Bringen Sie einen Schal oder Sarong mit, um Ihre Schultern zu bedecken, und verweilen Sie einen Moment auf den Stufen, um die Brise zu genießen – die Aussicht ist am schönsten in der goldenen Stunde.


Cafés der sanften Freude: Sweet Sisters Café

Im Dorf Ban Bang Kao, fernab vom Trubel der Küstenorte, ist das Sweet Sisters Café eine Oase für alle, die gemütliche Morgenstunden und ehrliches Essen schätzen. Geführt von zwei Schwestern, die sich mit Leidenschaft dem biologischen Anbau widmen, ist ihre Speisekarte eine Liebeserklärung an die Aromen Thailands – denken Sie an Currys mit Zitronengrasduft und Desserts auf Kokosbasis, allesamt aus regionalen Zutaten zubereitet.

Ich habe hier einmal einen Nachmittag verbracht, dem Regen auf dem Dach gelauscht und Postkarten nach Hause gekritzelt, während mir der Geschmack von selbstgebackenem Bananenkuchen noch auf der Zunge lag.

Sie können es auf Google Maps finden, indem Sie „Sweet Sisters Café“ eingeben.

Tipp: Probieren Sie ihre Kräutertees und fragen Sie nach den Tagesgerichten – die Schwestern erzählen Ihnen immer gerne eine Geschichte oder geben Ihnen ein Rezept mit auf den Weg.


Die Seele des Fischers: Das Dorf Hua Thanon

Wer das Herz von Koh Samui kennenlernen möchte, sollte einen gemütlichen Spaziergang durch Hua Thanon unternehmen, eines der letzten traditionellen Fischerdörfer der Insel. Hier scheint die Zeit langsamer zu vergehen. Bunte Boote schaukeln im Hafen, ihre Rümpfe sind mit Gebeten für eine sichere Überfahrt bemalt.

Frühmorgens beobachtete ich Frauen, die kniend ihre Netze flickten, und Fischer, die mit ihrem Tagesfang zurückkehrten. Hier gibt es keine Souvenirs – nur die stille Würde des Alltags. Bei meinem letzten Besuch kaufte ich einer lächelnden Großmutter eine Handvoll getrockneter Tintenfische ab, deren Augen vor Schalk funkelten, als sie sie mir in die Hände drückte.

Sie können es auf Google Maps finden, indem Sie „Hua Thanon Village“ eingeben.

Tipp: Für einen authentischen Einblick in das Dorfleben empfiehlt sich ein Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag. Kleiden Sie sich dezent und grüßen Sie die Einheimischen freundlich mit “Sawasdee ka/krap”.”


Schlussgedanken: Lass Koh Samui sich entfalten

Die Seele von Samui offenbart sich nicht in großen Gesten, sondern in kleinen Freundlichkeiten und der Stille zwischen den Wellen. Lassen Sie Ihre Pläne flexibel. Erkunden Sie die Nebenstraßen. Verweilen Sie im Schatten. Der wahre Zauber der Insel liegt nicht in Reiseführern, sondern in den Momenten, in denen Sie sich Zeit nehmen, um zu wandern, zuzuhören und einfach zu sein.

Möge deine Reise dir unerwartete Freundschaften, beschauliche Morgenstunden und Erinnerungen bescheren, so sanft wie die salzige Brise der Insel.


Wenn du einen verborgenen Winkel von Samui entdeckt hast, erzähl mir gern deine Geschichte. Teile sie unten mit uns und lass uns gemeinsam die sanften Geheimnisse der Insel bewahren.

Svetlana Cebanu

Svetlana Cebanu

Leitender Kurator für kulturelle Inhalte

Mit über drei Jahrzehnten Erfahrung in der Erforschung von Kulturen und dem Geschichtenerzählen bringt Svetlana Cebanu einen reichen Erfahrungsschatz und ein scharfes Auge in Samui Love ein. Ursprünglich ausgebildete Ethnographin, arbeitete sie als Reiseschriftstellerin und lokale Reiseführerin in Osteuropa und Südostasien. Svetlana wird für ihre sorgfältige Recherche, ihre einfühlsamen Erzählungen und ihre ansteckende Neugier geschätzt. Ihre tiefe Wertschätzung für Tradition und ihre aufrichtige Liebe zu den Menschen führen sie zu den authentischsten Erlebnissen Koh Samuis, von familiengeführten Restaurants bis hin zu jahrhundertealten Tempeln. Kollegen und Leser schätzen gleichermaßen ihre herzliche Mentorschaft, ihre Großzügigkeit und ihr unermüdliches Engagement, die weniger bekannten Wunder der Insel zu teilen.

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