5 Orte auf Samui, die Sie unbedingt wieder besuchen möchten

Koh Samui atmet gemächlich. Die warme Luft duftet nach gegrilltem Fisch und Salz, und der Morgen beginnt mit weichem, zuckerfeinem Sand, der jeden Schritt sanft dämpft. Hier sind fünf Orte, die zum Verweilen einladen – jeder ein kleines Ritual, das Sie wiederholen möchten.

1. Chaweng Beach – Ideal zum Leutebeobachten und für weichen Sand

Chaweng Beach erstreckt sich in einem langen Halbmond aus hellem Sand und klarem Meer. Die frühen Morgenstunden sind kühl und ruhig; am späten Nachmittag tummeln sich Familien, Verkäufer bieten Kokosnusseis an, und das leise Dröhnen der Strandbars ist zu hören. Der Sand ist fein und warm unter den Füßen; das Wasser fällt sanft ab und lädt zum entspannten Schwimmen ein.

Praktische Tipps:
– Machen Sie bei Sonnenaufgang einen Spaziergang vom Central Festival Samui in Richtung Norden, um die Ruhe und das sanfte Licht zu genießen.
– Wer Schatten sucht, sollte sich unter die Kasuarinenbäume in der Nähe des mittleren Streckenabschnitts kuscheln; dort verkaufen Händler Säfte und gegrillten Mais von Wagen aus.
Sie können den Strand auf Google Maps finden, indem Sie „Chaweng Beach“ eingeben.

2. Fischerdorf, Bophut – Ein ruhiger, duftender Abend

Das Fischerdorf in Bophut ist eine Gasse mit hölzernen Ladenhäusern, Boutiquen und Restaurants am Meer. Abends funkeln Lichter, und der Duft von Zitronengras und gegrillten Meeresfrüchten liegt in der Luft. Garküchen und Kunsthandwerksstände mischen sich mit schicken Bars – hier trifft Tradition auf Moderne in einer angenehmen, fußgängerfreundlichen Atmosphäre.

Praktische Tipps:
– Besuchen Sie das Fischerdorf am Freitagabend, wenn die Straße mit Ständen und Künstlern gefüllt ist.
– Probieren Sie gegrillten Fisch in einem kleinen, lokalen Restaurant; fragen Sie Einheimische oder Ihren Gastgeber, welcher Stand den frischesten Fang des Tages hat.
– Sie können es auf Google Maps finden, indem Sie Folgendes eingeben: Fisherman's Village Bophut

3. Großer Buddha (Wat Phra Yai) – Ruhige Ecken und goldenes Licht

Wat Phra Yai, Heimat der 12 Meter hohen Buddha-Statue, liegt auf einer kleinen Insel, die über einen Damm mit dem Festland verbunden ist. Die Statue erstrahlt in der Nachmittagssonne, und die Tempelanlage bietet schattige und ruhige Plätzchen. Es ist mehr als nur ein Fotostopp – lauschen Sie den Gebetsgesängen der Mönche und entdecken Sie die kleinen Schreine, an denen die Einheimischen Girlanden niederlegen.

Praktische Tipps:
– Anfahrt von der Ostseite und Parken in der Nähe der Souvenirstände; der Weg über den Damm ist von Kokospalmen gesäumt.
– Kleiden Sie sich respektvoll: Bedeckte Schultern und Knie werden im Tempelbereich gern gesehen.
– Sie können es auf Google Maps suchen, indem Sie Folgendes eingeben: Wat Phra Yai Big Buddha Koh Samui

4. Na Muang Wasserfall 1 und Na Muang Wasserfall 2 – Dschungel-Abkühlung

Die Na Muang-Wasserfälle stürzen durch schattigen Dschungel in klare Becken. Der erste Wasserfall ist leicht zu erreichen; zum zweiten führt ein steilerer Pfad, der jedoch mit ruhigeren Becken und einer erfrischenden Gischt belohnt. Die Luft hier duftet nach feuchter Erde und tropischen Blättern. Bringen Sie ein Handtuch mit und lassen Sie sich von den Wasserfällen abkühlen.

Praktische Tipps:
– Tragen Sie feste Sandalen; die Wege können nach Regen rutschig sein.
– Bringen Sie Bargeld für den geringen Eintrittspreis und für die Verkäufer frischer Kokosnüsse in der Nähe des Ausgangspunkts des Wanderwegs mit.
Sie können den Wasserfall auf Google Maps finden, indem Sie „Na Muang Wasserfall“ eingeben.

5. Geheimer Buddha-Garten (Tarnim-Zaubergarten) – Steingesichter und Bergblick

Hoch im Landesinneren von Koh Samui liegt der Geheime Buddha-Garten, ein Mosaik aus Statuen, moosbewachsenen Steinen und stillen Aussichtspunkten. Schon die Fahrt über die schmalen, kurvenreichen Straßen ist ein Erlebnis – vorbei an Gummibäumen und Reisfeldern, dann hinauf in Nebel und kühlen Schatten. Die Skulpturen stehen zwischen Farnen und Orchideen, ihre Oberflächen von der Sonne erwärmt, vom Schatten gekühlt.

Praktische Tipps:
– Die Straße ist eng; ziehen Sie es in Betracht, einen ortskundigen Fahrer zu engagieren, der die Abzweigungen kennt und weiß, wo man parken kann.
– Am besten fährt man am Nachmittag, dann ist das Licht weicher und es sind weniger Tourfahrzeuge unterwegs.
– Sie können es auf Google Maps finden, indem Sie „Secret Buddha Garden Koh Samui“ oder „Tarnim Magic Garden“ eingeben.

Einfache Reisetipps von Einheimischen

  • Mieten Sie sich einen Roller, wenn Sie sich beim Fahren sicher fühlen; so erleben Sie den entspanntesten Rhythmus der Insel. Helm und gesunder Menschenverstand sind unerlässlich.
  • Probieren Sie kleine Gerichte dort, wo auch die Einheimischen essen. Ein gegrillter ganzer Fisch mit Limette, Knoblauch und Chili ist mehr als nur eine Mahlzeit; er ist ein Dialog mit der Insel.
  • Nehmen Sie Bargeld mit. Viele kleinere Imbissstände, Märkte und Tempelstände akzeptieren nur Baht.
  • Entschleunige deinen Reiseplan. Plane jeden Tag ein großes Highlight und lass Raum für ein Nickerchen, ein Buch am Pool oder einen ungeplanten Ausblick.

Koh Samui belohnt wiederholte Besuche, da es sich mit dem Licht und den Jahreszeiten subtil verändert. Kommen Sie wegen der Strände und Tempel, bleiben Sie wegen der kleinen, wiederkehrenden Freuden – warme Kokosnüsse, das Kratzen des Messers eines Verkäufers, eine Tempelglocke in der Abenddämmerung. Nehmen Sie diese Dinge wahr, und Sie werden Gründe finden, zurückzukehren.

Fjolla Dine

Fjolla Dine

Senior Island Content Curator

Fjolla Dine ist eine erfahrene Reisejournalistin mit über 25 Jahren Erfahrung in der Erstellung von authentischen Reiseführern und kulturellen Reportagen über Inseldestinationen. Ursprünglich in Journalismus und Kulturanthropologie ausgebildet, lebte sie die letzten zehn Jahre abwechselnd in Südostasien und im Mittelmeerraum und erforschte dort lokale Essgewohnheiten, Küstenökologie und gemeinschaftlich getragene Tourismusprojekte. Bei Samui Love leitet sie die redaktionelle Planung für Strandführer, kulinarische Routen und Serien über Geheimtipps. Dabei greift sie auf praktische Recherchen, Interviews mit lokalen Kunsthandwerkern und Fischern sowie lange Spaziergänge entlang weniger bekannter Küstenabschnitte zurück. Die energiegeladene und geduldige Fjolla verbindet akribische Faktenprüfung mit einer herzlichen Neugier, die den Einheimischen ein Gefühl der Geborgenheit vermittelt. Ihr sind nachhaltiges Reisen, klare und praktische Tipps für Besucher sowie Geschichten wichtig, die den Alltag von Menschen und Orten in den Mittelpunkt stellen.

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